Vita

Mit 12 Jahren fing alles an, als ich meine Leidenschaft zu Lehren entdeckte. Damals begann ich, meinen Mitschülern und Schülern in Klassen unter mir Nachhilfe zu geben. Mit 14 Jahren kam eine weitere Komponente mit dazu: Bewegung. Ich entdeckte strukturiertes, regelmäßiges Training für mich und wollte alles darüber erfahren.

Mit 17 Jahren machte ich ein Praktikum bei einem Physiotherapeuten, wo ich in der Folge für anderthalb Jahre die Kunden beim Gerätetraining betreute. In dieser Zeit wurden sehr viele meiner Fragen über den menschlichen Körper, über gutes Training und über natürliche Bewegungsabläufe beantwortet.

Trotzdem wurde ich zur selben Zeit noch von einer andere Welt angezogen: Die Elektrotechnik. Nach meinem Dualstudium der Elektrotechnik mit Vertiefung Nachrichtentechnik schaffte ich es, jüngster Produktmanager der Münchner Firma Rohde und Schwarz mit globaler Verantwortung für eine Produktlinie zu werden. Wie erwartet waren die Aussichten in dem Feld wirklich groß, und ich hätte auch immer noch dort bleiben können bzw. mich in dem Feld weiterentwickeln können.

Doch stattdessen vertiefte ich meine Leidenschaft zur Bewegung erneut, doch diesmal in einem ungeahnten Ausmaß. Ich lernte Parkour kennen. Bei Parkour geht es (ganz kurz gesagt) um die Kunst der effizienten Fortbewegung. Das Feld ist also sehr groß, und Parkour ist nicht nur Sport sondern vor allem Lebenseinstellung und -philosphie. Und so änderte sich auch meine Einstellung zum Leben drastisch. Ich lernte mich selbst komplett neu kennen. Durch eine bestimmte Art der Bewegung, die ich bald auch über den Bereich Parkour hinaus erweiterte, bekam ich einen neuen Zugang zu mir selbst und meiner Persönlichkeit, meinen Stärken und Schwächen – wie ich ihn vorher nie hatte.

Also fing ich an, mich weiterzubilden. Sportwissenschaft, Trainingslehre, Ernährung, Anatomie, Psychologie, Philosophie – ich lernte, wie gutes Training funktioniert und was es ist, das Menschen eigentlich bewegt und antreibt. Deswegen ließ ich 2016 die Welt der Elektrotechnik hinter mir und begann bei dem Münchner Startup Freeletics, das im Bereich der “digitalen Fitnessangebote” einen guten und bekannten Namen hat. Gegeben meiner inzwischen enormen Leidenschaft und wachsenden Erfahrung im Bereich Training mit dem eigenen Körpergewicht, bekam ich dort die Verantwortung, als “Training Specialist” die Qualität und den Inhalt des Trainings voranzutreiben. Dabei arbeitete ich mir vielen sehr guten und talentierten Kollegen zusammen, von denen ich nochmal sehr viel lernen konnte.

Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren in der Tätigkeit wollte ich jedoch noch einen Schritt weiter gehen. In meiner langen Zeit (über 11 Jahre) als Nachhilfelehrer lernte ich die Arbeit mit Einzelpersonen zu schätzen. Dabei lag mein persönlicher Mehrwert immer darin, dass ich meinen Mitmenschen zu mehr Selbstständigkeit und Eigeninitiative verhelfen konnte. Und damit habe ich mich jetzt in drei verschiedenen Bereichen selbstständig gemacht: Personaltraining (für Einzelpersonen und Kleingruppen) aus einem reinen Gesundheitsaspekt, pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Coaching für Erwachsene.

Und so wie es bei mir auch geklappt hat, möchte ich meinen Klienten genau eine Sache mitgeben: Wie kann ich mich selbst über Bewegung besser kennenlernen, damit ich zukünftig Entscheidungen in meinem Leben treffen kann, die besser zu mir passen?

So abstrakt das jetzt klingt, so unmittelbar und greifbar kann die Folge dessen sein. Interessiert? Lass es mich gerne wissen! Ich freue mich auf deine Anfrage: ben@movmore.de